Katamarane und aufblasbare Katamarane

Festrumpfkatamaran auf einer Kufe

Unter Katamaran versteht man ein Boot oder Schiff mit zwei Rümpfen, die fest miteinander verbunden sind. Das Wort Katamaran kommt aus dem Tamilischen, bedeutet "Bund-Baum", im Sinne von "ein Boot aus zusammengebundenen Baumstämmen".

Im Gegensatz zu Einrumpfbooten ist ein Katamaran eher breit und liegt so recht stabil auf dem Wasser. Katamarane haben keinen Kiel und sind deshalb nur formstabil, ihr Schwerpunkt liegt über der Wasserlinie. Daher nimmt ihre Stabilität - anders als bei Kielbooten - mit zunehmender Schräglage bzw. Krängung ab. Jeder Segelkatamaran kann durch Windböen kentern.

Katamarane haben meist recht schmale Rümpfe mit geringem Tiefgang, diese sind besonders strömungsgünstig. Durch das günstige Längen- zu Breitenverhältnis ist der Abstand der durch den Bug gebildeten Welle und dem am Heck gebildeten Wellensystem so groß, dass diese einander kaum beeinflussen. So können Katamarane auch in Verdrängerfahrt sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen.

Besonders schnelle Personenfähren sind häufig Katamarane mit einem Längen-/Breitenverhältnis von bis zu 15:1. Auch alle Segel-Geschwindigkeitsrekorde werden momentan von Katamaranen, bzw. Mehrrumpfbooten gehalten.

Aufblasbare Katamarane sind sowohl als reine Motorkaramarane, als auch als Segelkatamarane erhältlich. In der Regel handelt es sich bei aufblasbaren Katamaranen um kleine Freizeitboote, aber auch als Expeditionsboot werden sie eingesetzt.

Ein wichtiger Aspekt, den die Konstrukteure von aufblasbaren Katamaranen, bzw. Schlauchbootkatamaranen beachten müssen, ist die Stabilität, die Rümpfe sollen sich möglichst nicht gegeneinander verwinden können. Beim vielen aufblasbaren Katamaran stellt das ein grosses Problem dar, nicht so beim smartkat mit der patentierten Schwertkonstruktion!

Motorkatamarane

Motorkatamarane

Motorkatamaran

Motorkatamarane haben besonders in der Fährschifffahrt an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus werden Arbeitsschiffe sowie schwimmende Arbeitsplattformen oft als 2-Rumpf-Boot gebaut.

Kleinere Hochgeschwindigkeitskatamarane (z.B. mit 200 Sitzplätzen) werden seit langer Zeit besonders in Norwegen aber auch in Australien eingesetzt.
Sie sind bis zu 48 Knoten schnell (also etwas über 80 km/h) und bieten so schnelle Reisemöglichkeiten zu und zwischen Inseln.
Schon seit Ende des 20. Jahrhunderts werden solche Katamarane auch im Pendelverkehr nach Helgoland und auch auf der Elbe eingesetzt.

Große Katamaran-Fährschiffe fahren auch als Autofähren auf mehreren europäischen Routen.

Wussten Sie schon? Der von der Werft Incat in Tasmanien gebaute 91 m lange Großkatamaran Catalonia hält seit 1998 den Rekord für die schnellste Atlantik-Überquerung durch große Schiffe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,85 Knoten.
Die Fahrt verlief von New York nach Tarifa (Südspanien). Zudem fuhr die Catalonia mit 1015 Seemeilen das beste Etmal (24-Stunden-Leistung) aller Zeiten.

Die größten bekannten Katamarane (Kl. HSS 1500) setzt die Reederei Stena Line auf Routen in der Irischen See ein, z.B. die Stena Explorer. Sie sind bis zu 127 m lang und 40 m breit und verdrängen knapp 20.000 Tonnen. Sie befördern bis zu 1.500 Passagiere und 375 Autos mit einer Geschwindigkeit von 40 Knoten.

Auch im Motorbootrennsport werden Katamarane verwendet, wobei alle Weltmeisterschaftsserien auf Katamaranen mit Sicherheitscockpits ausgetragen werden.

Aufblasbare Katamaranschlauchboote (genannt ThunderCat) sind in Südafrika und Neuseeland weit verbreitet. Diese Boote sind etwa 4 Meter lang und als Schlauchboot-Katamarane mit Vollgummikufen ausgelegt, sie düsen mit einem bis zu 51 kW starken Außenborder über die Wellen.
Ein Fahrzeug, dass dank seinem minimalen Gewicht von ca. 85 kg unkompliziert im Handling ist. So ist ein solches Boot je nach installierter Motorgröße sogar in der Lage vom Strand aus zu starten.
Der ThunderCat eignet sich sowohl zum Motorbootrennsport als auch gut für einen Ausflug mit Freunden oder der Familie, als Dingi oder zum Wasserski.
Das Boot ist sehr wendig, ist bemerkenswert kippstabil und beschleunigt sehr schnell (leistungabhängig) und hat nur sehr wenig Tiefgang.
Die ThunderCat-Rennbootserie ist eine der schnellstwachsenden Bootsserien in Südafrika, England, Australien und Neuseeland.

In Deutschland sind aufblasbare Schlauchbootkatamarane bei SmartKat erhältlich.
Sie können mit Motor oder auch unter Segel betrieben werden.

Segelkatamarane

Segelkatamarane

festrumpfkatamaran

Segelkatamarane sind in erster Linie als extra-leichte Sportgeräte und als Kajütboote ausgelegt. Auch gibt es sie schon lange als aufblasbare Varianten.
Sie sind besonders schnell. Z.B. erreichte im Jahr 2002 die Maiden II (Kapitänin Tracy Edwards) ein Etmal von 697 Seemeilen (was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 29 Knoten entspricht) und hält diesen Rekord für Segelschiffe.

Rennkatamarane werden im Segelsport nicht in Klassen, wie sonst üblich, sondern in Divisionen (von A bis D) eingeteilt.
Diese sind eingeteilt nach den jeweiligen Höchstmaßen für Länge, Breite und Segelfläche.
Zu den B-Katamaranen gehört beispielsweise der olympische Tornado.

Außerdem sind unterschiedliche nationale und internationale Klassenvereinigungen zu entsprechenden Herstellerklassen und Bootsklassen zu finden.

Zum Beispiel:

Hobie, Topcat, Dart, Nacra & Prindle und viele mehr.


Schlauchboot - Katamarane

smartkat mit trapez gefahren

Freizeitkatamarane oder Hobbykatamarane welche zwei aufblasbare Rümpfe haben und bis etwa Windstärke 3-5 und geringer Welle einsetzbar sind, erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Vorteil ist die komplette Zerlegbarkeit für den Transport in wenige große Taschen.

Dadurch entfällt auch ein Dauerliegeplatz und die Kosten hierfür.

Die Aufbauzeit der Katamarane liegt je nach Hersteller und Übungsgrad zwischen 20 Minuten und 1,5 Stunden, die Abbauzeit zwischen 10 und 50 Minuten.

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