aufbauen
in 20 Minuten!

Boot-Bauplan des smartkat Katamaran

Dieses Video zeigt anschaulich und in Echtzeit, wie der Schlauchbootkatamaran smartkat aufgebaut wird, in weniger als 20 Minuten und ohne Werkzeug. Die Schritte:

Dann kann es losgehen! Wie man sieht, benötigt man zum Aufbau keinerlei Werkzeug.

Und natürlich kann der smartkat auch genauso einfach, wie er aufgebaut wird, auch wieder zerlegt werden. Beim smartkat gibt es bei Auf- und Abbau nur wenige, einfache Handgriffe und es gibt keine Kleinteile (also keine Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, etc.), die man beim Aufbau suchen muss und die beim Abbau verloren gehen können.


Aufbauschulung

Als besonderen Service bieten wir allen Käufern eine unentgeltliche Aufbauschulung an. Gemeinsam werden wir alle Schritte des Auf- und Abbaus des Bootes gemeinsam durchgehen. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt alle Handgriffe, die Sie dann an ihrem eigenen Boot nachvollziehen.

Tipps

Das Rigg einstellen

Um den smartkat optimal und sicher zu segeln, ist es notwendig, das Rigg korrekt einzustellen und von Zeit zu Zeit zu kontrollieren, ob alle Einstellungen noch stimmen.
Generell kann man sagen, "je stärker der Wind, desto mehr Spannung benötigt das Rigg".

Beim smartkat wird die Riggspannung durch zwei Parameter bestimmt:
1) Spannung auf der Fock
2) Spannung am Baumniederholer

Je mehr Spannung auf der Fock ist, desto weniger neigt sie zum "Sicheln", d. h. das Vorliek der Fock behält eine gerade Linie bei. Bei ausgeprägten "Sicheln" ist es kaum noch möglich, hoch am Wind zu segeln. Deshalb: immer mit viel Kraft dichtholen!
Nach dem Dichtholen und dem Befestigen in der Klemme den Sicherungsknoten (Achtknoten) nicht vergessen. Es muss auf jeden Fall sichergestellt sein, dass egal was passiert, die Leine nicht durchrutscht.
Das übrige Ende dann aufwickeln und verknoten. Dadurch erreichen wir eine dreifache Sicherheit.

Segel und Mast
Segel und Mast

Die Funktion des Baumniederholers ist nicht so leicht zu verstehen. Der Baumniederholer ist wichtig, um den Mast zu stabilisieren und um die korrekte Mastbiegung zu erreichen.
Je mehr Wind herrscht, desto stärker sollte der Mast gebogen sein. Eine höhere Spannung sorgt für mehr Stabilität, die Biegung sorgt ausserdem für ein flaches Segelprofil des Großsegels.
Bei geringem Wind reicht ein mäßiger Zug auf dem Baumniederholer. Schaut man am Mast nach oben, so wird das Segel in der Mitte vom Mast weniger Abstand haben als oben und unten.
Verwenden Sie bei stärkerem Wind wirklich viel Kraft, um den Baumniederholer richtig dichtzuholen. Schaut man am Mast nach oben, sollte er schon eine deutliche Biegung haben. Dadurch wird das Segelprofil flacher. Das Boot wird es Ihnen mit einem besseren Handling und einem längeren Leben danken!

Den Mastfall einstellen

Segel und Mast

Am Mast Ihres smartkat finden Sie einen Aufkleber, der die korrekte Einstellung des Mastes beschreibt, er soll zwischen 5 und 10 Grad nach hinten geneigt sein, dieser Winkel wird "Mastfall" genannt.
Bei neuen Booten kann es mit der Zeit dazu kommen, dass durch die mit der Zeit gelängten Wanten der Mast aufrechter steht, als es empfohlen wird. Gerade bei stärkerem Wind wird dann das Handling des Boots schlechter.
Ab Werk sind alle Werte richtig eingestellt. Das verwendete Dyneema-Material ist unglaublich stark und dehnt sich im Betrieb nicht. Lediglich in den ersten paar Wochen oder beim ersten starken Wind "sortiert" sich das Geflecht und kann sich so ein wenig verlängern. Dann kann es notwendig sein, die Länge zu regulieren.

Um die richtige Stellung des Mastes zu bestimmen, kann man eine elektronische Wasserwaage verwenden, wobei man aber darauf achten sollte, dass das Boot exakt waagerecht steht. Ersatzweise kann man aber auch einfach den Abstand vom Masttopp zum Ruder messen.
Bitte nehmen Sie die anschliessend beschriebenen Messungen bei gesetzter Fock und ohne montiertes Großsegel vor. Die Fockspannung darf dabei nicht zu hoch sein. Gerade so weit festziehen, dass der Mast gerade gehalten wird.

Um den Abstand vom Masttopp zum Ruder zu bestimmen, benötigen Sie ein Maßband, das eine ausreichende Länge besitzt. Befestigen Sie es mit Klebeband am Fall des Großsegels. Ziehen Sie es jetzt mit dem Fall nach oben. Messen Sie dann den Abstand zum Ruderschaft. Das Soll-Maß ist 4,81 Meter.
Wenn der Abstand um mehr als 3 cm abweicht, dann sollten Sie eine Anpassung vornehmen.
Ist der Wert größer als 4,81 m, so steht Ihr Mast zu aufrecht, Sie sollten die Wanten verkürzen:
Bauen Sie dazu bitte den Mast wieder ab und wählen Sie am Einstellblech eine Einstellung, die unterhalb der verwendeten liegt. Stellen Sie den Mast wieder auf und kontrollieren Sie den Erfolg der Maßnahme.

VORSICHT! Versuchen Sie bitte nicht die Korrektur der Wantenlänge bei gestelltem Mast durchzuführen, das Risiko eines unkontrollierten Umkippens ist sehr groß!

Tascheninhalte

Beim smartkat sind im Lieferumfang die beiden Packtaschen enthalten. Zum Erinnern an die Aufbauschulung, die Sie beim Kauf bei uns kostenlos erhalten, hier die Beschreibung, was in welche Tasche gehört. Wenn noch etwas unklar sein sollte, dann schauen Sie sich einfach das Aufbauvideo an.

Tasche 1: "harte Tasche", steht beim Auf-/Abbau längs des Bugspriets:
(in Reihenfolge des Abbaus)
- Ruderpinne
- Mast (3 Teile)
- Bugspriet
- Trampolin-Querträger, gleichrichtig ineinander gesteckt.
- Trampolin-Längsträger mit eingerolltem Trampolin

Tasche 2: "weiche Tasche", steht beim Auf-/Abbau quer hinter dem Boot:
(in Reihenfolge des Abbaus)
- Ruder und Schwert (jeweils mit Halterung außen)
- Schwimmkörper (auf Länge der Tasche gefaltet)
- Segel (Groß incl. Baum und Fock) aufgerollt in Segeltasche

Achten Sie beim Transport unbedingt darauf, niemals die "harte" auf die "weiche" Tasche zu stellen. Segel und Schwimmer könnten sonst unnötig belastet werden.

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