für den Techniker
ein ganz genauer Blick!
Bootskörper

DTEX steht für Dezi-Tex, also 1/10 Tex. Tex ist die internationale Feinheitsbezeichnung für textile Fasern und gibt das Gewicht in Gramm pro 1000 m Lauflänge an. Je höher die DTEX-Zahl, desto gröber die Faser.

1 Tex entspricht 1 g/km, 1100 DTEX sind somit 110g/km.

Übliche im Schlauchbootbau verwendete Gewebe zur Verstärkung des Schlauchmaterials basieren auf Fasern mit DTEX-1000 und DTEX-1100.
Bei Schlauchbooten der Bundesmarine kommt sogar DTEX 1670 zum Einsatz.

Bootskörper 

Die Rümpfe des smartkat sind aus einem hoch reißfesten, gewebeverstärkten Polyester/Mischgewebe gefertigt.

Für die aufblasbaren Rümpfe des smartkat wird ein im Schlauchbootbau bewährtes UV- und witterungsbeständiges PVC-Material verwendet, das auf ein sehr strapazierfähiges DTEX-1100-Gewebe aufgebracht wurde.
PVC ist besonders pflegeleicht und wartungsfrei und braucht im Gegensatz zu z. B. Hypalon keine Pflege mit einer besonderen Pflegemilch. Sollten einmal Reparaturen notwendig sein, sind diese wesentlich einfacher durchzuführen als bei kautschukbasierten Materialien.

An besonders stark beanspruchten Stellen (Auflage des Rahmens und an den Nähten) ist das Material mehrschichtig ausgeführt.
In die Abschlüsse der Rumpfspitzen sind hochwertige Kunststoffkappen eingearbeitet. Die langjährig im Bootssport bewährten Hulky–Roberts-Ventile finden auch beim smartkat Verwendung.

Schnell!

Schwimmerventile

Durch den großen Durchmesser der Schwimmkörper und die Länge von 4 m, bzw. sogar 5 m bei der racing Variante, ist der Tiefgang des smartkat sehr gering. Gerade durch den vergleichsweise großen Durchmesser der Rümpfe kommt der smartkat schon bei geringen Geschwindigkeiten ins Gleiten.
In der Gleitfahrt sinkt der Wasserwiderstand im Vergleich zur Verdrängerfahrt (Boot liegt tief im Wasser) deutlich. Die Rumpfgeschwindigkeit (d. h. die durch die Bootslänge bestimmte Maximalgeschwindigkeit bei Verdrängerfahrt) wird vom smartkat schon bei Windstärke 2- 3 deutlich überschritten.
D. h. insbesondere für die beliebte Racing Variante, dass die Rümpfe nicht nur besonders lang sind, sondern dass sie auch mit Abstand den größten Durchmesser vergleichbarer Boote haben. Im Segment der Aufblaskatamarane sind in der Regel nur 45 cm Rumpfdurchmesser üblich. Mit 53 cm hat der smartkat also ca. 25 % mehr Auftrieb als alle anderen Boote.
Das führt zu weniger Tiefgang, weniger vom Wasser benetzte Fläche, also zu weniger Wasserwiderstand der zu überwinden ist. Auch beim Druck in den Schwimmkörpern liegt der smartkat mit 350 Millibar klar an der Spitze, was sich direkt in erhöhter Steifigkeit der Schwimmer ausdrückt, auch das führt zu besseren Fahreigenschaften.

Verbindung Trampolin - Schwimmer

Verbindung Schwimmer mit Trampolin

Beide Bootskörper sind mit dem Trampolinrahmen verbunden. Dazu sind insgesamt 8 verstärkte Taschen auf den Rümpfen angebracht, in denen entsprechend geformte Nasen des Rahmens eingeführt werden. An jeder Ecke des Rahmens befinden sich je zwei nach innen zeigende Nasen. Nach dem Aufpumpen sind Rahmen und Rümpfe kraftschlüssig und spielfrei miteinander verbunden.

Trampolinrahmen

Ein Rahmen aus oberflächenvergüteten (eloxierten) Aluminium dient als Spannrahmen für das Trampolin und als Aufnahme für das Schwert, den Mastfuß, den Bugspriet und die Ruderanlage.
Dieser Rahmen besteht aus vier ineinander gesteckten Rundrohren mit optimierten Durchmessern, die durch Gehrungen in den Seitenträgern verdrehsicher in einander gesteckt werden. Durch diesen "Trick" ist es möglich, die bei gleicher Stabilität wesentlich leichteren Rundrohre zu verwenden.

Trampolin

Das Trampolin besteht aus einem besonders hautfreundlichem Material mit gutem Grip und gewährleistet sofortigen Wasserablauf und schnelle Trocknung. Mit knapp 2 m Länge bietet es eine komfortable Liegefläche, die zudem noch zwei integrierte Stauräume für Notpaddel und Leinen besitzt.
Drei längs verlaufende Fußgurte erleichern sportlichen Segler das Ausreiten bei stärkerem Wind.

Ruder und Schwert

Ruder und Schwert Ruder und Schwert

Ruder und Schwert sind dafür verantwortlich, dass das Boot auf Kurs bleibt. Mit dem Ruder steuert der Skipper den smartkat. Das Schwert sorgt bei Kursen am bzw. gegen den Wind dafür, dass das Boot nicht abgetrieben wird.Dies gelingt beim smartkat deshalb so gut, weil sich über 70cm der Schwert und Ruderfläche unter der Wasseroberfläche befinden. So gibt es auch noch genug "Reserven" selbst bei ausgiebigen Fahrten auf nur einem Schwimmer.

Das Ruder

Das Ruder hat eine sehr moderne Form, die nur durch Verwendung neuester Materialien und aufwändiger Herstellungsmethoden möglich ist. Es ist lang und schmal, das bringt ein ausgezeichnetes Steuerverhalten mit optimaler Ruderwirkung bei minimalem Strömungswiderstand. Es trägt damit wesentlich zum hohen Geschwindigkeitspotential des Bootes bei.

Das Schwert

Das Schwert sorgt beim Segelboot dafür, dass das Boot nicht durch den Winddruck zur Seite abgetrieben wird.
Ein gut arbeitendes Schwert benötigt, ähnlich wie eine Flugzeugtragfläche, ein hydrodynamisch optimiertes Profil. Das vorbeiströmende Wasser erzeugt am Profil einen "Auftrieb", der quer zur Vorwärtsrichtung und gegen die Windabdrift arbeitet. Diese Querkraft kann sehr groß werden. Um die Abdrift effektiv zu verhindern, sollte sie genauso groß wie die Wind-Querkräfte sein.
Um diese Kraft optimal auf das Boot zu übertragen, ist das Schwert beim smartkat kurz oberhalb der Wasserlinie sternförmig mit Stahlseilen verspannt. Ein Stahlseil geht nach vorne zum Bugspriet, zwei Stahlseile sind unterhalb der Wanten (Patent) am Trampolinrahmen angeschlagen. Pendelbewegungen und Vibrationen des Schwertes, wie sie bei Schlauchkatamaranen auftreten, die auf älteren Konstruktionsprinzipien basieren, sind durch diese Konstruktion ausgeschlossen.

Ruder und Schwert

Das Herz des smartkat

Die patentierte Schwertkonstruktion, als "Herz" des smartkat arbeitet nicht nur unter Wasser perfekt. Das Schwert ist Teil eines in sich geschlossenes Riggs. Das gesamte Boot ist dadurch stabilisiert, dass alle Kräfte durch zwei exakt gegenüberliegenden Dreiecke aufgenommen werden: eines gebildet durch die Wanten und das Vorstag, das andere gebildet durch die Schwertabspannungen.
Nur durch diese patentierte Konstruktion (Patentschrift) ist es möglich ein so leichtes und stabiles Boot zu bauen. Das gibt dem smartkat seinen Performance-Vorsprung!

Material und Profil

Die hohen Geschwindigkeiten des smartkat bedeuten, dass die Strömungskräfte an Ruder und Schwert sehr groß sind. Beide müssen äußert stabil gefertigt sein, um die Kräfte perfekt auf das Boot zu übertragen.
Mittels statischer Berechnungen, Bruchtests und vieler Fahrversuche wurden die idealen Dimensionierungen ermittelt. Ziel: eine hohe Festigkeit bei möglichst geringem Gewicht. Das aktuelle smartkat-Ruder und -Schwert ist aus Aluminium gefertigt und in der Mitte mit einem Edelstahlholm verstärkt. Die Unterkante ist als Schutz vor Grundberührungen mit einem Kunststoffabschluss versehen. Das hydrodynamisch optimierte Profil und das perfekte Oberflächenfinish sorgen für optimale Wirkung bei geringstmöglichem Wasserwiderstand.

Sicherheitsmerkmale

Sowohl Ruder als auch Schwert sind mit definiert einstellbaren Auslösemechanismen versehen,die bei ungewollter Grundberührung auslösen, sodass Ruder bzw. Schwert hochklappen können. So wird das Boot vor Schäden bewahrt, die sonst beim ungewollten Auffahren auf's Ufer oder an Untiefen entstehen könnten.

Takelage und Segel

Takelage

In aufwändigen Testreihen wurden die Segel auf höchste Performance bei einfachster Bedienung optimiert.
Die gesamte Segelführung erfolgt beim smartkat über Fockschot und Reffleine sowie Großschot und einen kombinierten Baumniederholer/Vorliekstrecker.
Das ausgeklügelte von Regattaseglern entwickelte Segelkonzept erreicht einen sehr hohen Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Windstärken und Richtungen zum Wind.

Großsegel

Der "Motor" des smartkat ist das Großsegel:
Es hat eine Segelfläche von 5,9 m2, ist komplett durchgelattet, die Segellatten lassen sich in ihrer Vorspannung an die herrschenden Windverhältnisse anpassen. Mit ihrer Hilfe kann die Tiefe des Segelprofils eingestellt werden: viel Profil bei wenig Wind, wenig Profil bei viel Wind.
Wichtig für die Segelperformance ist auch, dass das Segel mit einen Großbaum gefahren wird. Nur so ist es möglich, bei starkem Wind ein flaches Segelprofil zu bekommen oder ein öffnen des Segels bei Vorwindkursen zu verhindern.
Das Großsegel ist zum größten Teil aus formstabilem folienmaterial ( X-PLY )gefertigt. Die Abschlüsse oben und unten sind aufgrund der angenehmeren Handhabung aus sehr robustem Dacron.
Der smartkat ist als Sondermodell Edition auch mit durchsichtigen Foliensegeln erhältlich.
Die Montage am Mast erfolgt einfach, schnell und sicher mit doppelt ausgeführten Klettverschlüssen, die problemlos auch stärksten Windkräften widerstehen.

Fock

Die Fock ist der "Turbo":
Wenn man sie ausrollt, dann beschleunigt der smartkat nochmal deutlich. Sie stellt nicht nur eine zusätzliche Segelfläche von 4 m2 zur Verfügung, sie verbessert zudem auch die Anströmung des Großsegels, beide Segel bilden gemeinsam ein aerodynamisches Gesamtsystem.

Die Fock besteht wie das Großsegel aus Dacron, ein transparentes Fenster ermöglicht eine gute Rundum-Sicht, auch hier gibt es als Edition durchsichtige Foliensegel mit Kevlarverstärkung.
Das Setzen und Einholen des Segels ist dank der Rolleinrichtung sehr einfach, ein wichtiger Sicherheitsaspekt bei sich ändernden Windverhältnissen.

Stehendes Gut

Sämtliche Beschläge am smartkat sind ausschliesslich von renommierten Herstellern wie Seldon,Clamcleat ,Barton oder Seashure. Die Wanten des smartkat sind aus Hightech-Dyneema-Material. Diese hoch belastbaren Spezialleinen weisen bei nur einem Achtel des Gewichts die gleiche Reißfestigkeit wie ein Stahlseil auf. Ein weiterer Vorteil: Dyneema ist weder "störrisch" wie Stahldraht, noch können sich Kinken bilden oder einzelne Drähte brechen und gefährlich herausstehen. Das vereinfacht den Auf- und Abbau.

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